7 Schätze in meinem Koffer

Ich packe aus: 10 Schätze in meinem Koffer

Seit fast 8 Monaten bin ich auf Weltreise, war in Indien und in Sri Lanka, in den Ländern Indochinas, im schicken Singapur und auf der Sonneninsel Bali. Von der Südsee bin ich bis Südamerika gereist. Und immer dabei und unverzichtbar waren diese 10 Schätze in meinem Koffer, auf die ich auf Reisen nie wieder verzichten möchte. Ich packe heute für dich aus:

1. Seidenschlafsack

Seidenschlafsack von Cocoon
Mein Seidenschlafsack von Cocoon ist für mich gleich 3x unverzichtbar:

  1. Luftige Decke: ideal für die Tropen
  2. Anti-Moskito-Schutz: soll bis zu 20 Wäschen aushalten
  3. Hygiene: sauber schlafen, egal in welchem Bett

 
Es kommt selten vor, aber es kommt vor, dass eine Unterkunft nicht das hält, was sie mir vorher verspricht. Grade neulich in Chile habe ich mich vor dem Bett ziemlich geekelt. Keine Details, keine Bilder. Ich habe mich unendlich über meinen Schlafsack gefreut, der frisch gewaschen und klitzeklein ganz unten in meinem Gepäck lag und auf seinen Einsatz wartete. Süße Träume.

2. Mikrofaserbadetuch

Mikrofaserbadetuch von Cocoon

Zugegeben, das Mikrofaserbadetuch war nicht von Anfang in meinem Gepäck. Mein Freund hat es mir aus Deutschland mit nach Bali gebracht. Ich hätte es aber gerne schon in Sri Lanka, Thailand und Vietnam bei mir gehabt. Als Strandtuch oder Duschtuch ist es perfekt, weil es super schnell trocknet und sehr leicht und klein ist.

3. Wäscheleine

Wäscheleine

Hui… die Hausfrau auf Reisen? Meine Wäscheleine ist ganz klein und leicht. Ich muss häufig genau jetzt waschen, aber jetzt finde ich grade keinen Wäscheservice. Oder ich finde einen Wäscheservice, aber es dauert zu lange bis die Wäsche fertig ist oder der Preis ist mir einfach zu hoch. Und da ich keinen begehbaren Kleiderschrank mit mir herumtrage, muss ich häufig mit der Hand waschen. Eine Wäscheleine ist für Langzeitreisende, Vielreisende oder Sporttreibende daher sehr zu empfehlen.

4. Kofferschloss

Geschenke für Reisende Zahlenschloss

Zugegeben, ein Kofferschloss ist keine neue Erfindung von mir. Aber ich will mal kurz auf die Vielseitigkeit eingehen. Das Schloss schließt nicht nur mein Gepäck, ich habe mir damit schon aus einer Box einen Safe gebastelt, Türen abgeschlossen und einen Kühlschrank verriegelt. In einem Hostel in Myanmar habe ich meinen Bettkasten damit verschließen können. Nicht ganz unwichtig, weil ich mit meinem Laptop keine Sightseeingtour mache. Wenn ich keinen Safe in meinem Zimmer habe, dient mir das Schloss eben wieder als Kofferschloss und macht das Gepäck so zu einem halbwegs sicheren Safe.

5. Stirnlampe

Geschenke für Reisende Stirnlampe

Danke an meine Schwester! Meine Stirnlampe war Teil meines Adventskalenders und erst habe ich die Stirnlampe für etwas übertrieben gefunden. Schließlich mache ich keine Höhlenwanderung. Richtig, ich habe in den 8 Monaten immer noch keine Höhlenwanderung gemacht. Die Stirnlampe kam aber bereits in Myanmar zum Einsatz, als in meiner Wohnung an zwei Abenden der Strom ausfiel. Ab und zu nutze ich die Stirnlampe als Leselampe (das sieht richtig affig aus) und auf Bora Bora haben wir die Stirnlampen zum Fahrrad fahren genutzt, weil unsere Räder kein Licht hatten. Also: Stirnlampe sieht super beknackt aus, hat sich aber als echter Schatz erwiesen.

6. Externe Festplatte

Externe Festplatte

Für alle, die ohne Laptop reisen, geht es gleich weiter mit Punkt 7. Für alle digitalen Nomaden und Laptopreisende empfiehlt sich aus den bekannten Gründen die Mitnahme einer externen Festplatte. Ich speichere alle meine Fotos darauf und bei dem Fall, dass das Laptop zur Reparatur muss, habe ich immer noch alle wichtigen Dokumente und Bilder bei mir. Mein Laptop war in Yangon (Myanmar), Danang (Vietnam) und in Lima (Peru) in der Reparatur. Versuche in Suva (Fiji), Noumea (Neukaledonien) und Tahiti (Französch Polynesien) scheiterten schlicht an der langen Lieferung der Hardware. Übrigens hatte mein Laptop immer dasselbe Problem: meine WLAN-Karte ist abgeraucht. Zugegeben, ich hätte eine neue WLAN-Karte bereits in Vietnam bekommen können, habe mich aber dagegen entschieden, weil mein Laptop nach einem Trubleshoot und dem erneuten Einsetzen der WLAN-Karte wieder funktionierte. Ich treffe halt auch nicht immer die klügsten Entscheidungen in meiner Ungeduld. In der Südsee ist mir dann gleich auf Fiji meine WLAN-Karte das dritte Mal abgeraucht und ich musste 6 Wochen warten, bis ich wieder auf dem Festland in Peru war.

7. Powerbank

Powerbank für das Handy

Ach meine Schwester, sie ist doch einfach ein Schatz. Von ihr bekam ich vor meiner Abreise aus Deutschland eine Powerbank für mein Handy geschenkt. Da ich keine Kamera dabei habe, sondern Fotos alle mit meinem Handy knipse, sinkt meine Akkuleistung natürlich schnell. Ja, ich weiß, Flugmodus und so. Ich brauche mein Handy aber ständig: für Uber, für Airbnb, für Google Maps, fürs Fotografieren, für E-Mails checken, für WhatsApp und ja, auch für die Befriedigung meiner Neugier auf Instagram und Facebook. Meine Powerbank lädt mein Handy ca. 6x wieder auf, bevor sie leer ist und auch sie an die Steckdose gehängt werden muss.

8. Gorillapod-Stativ

Gorillapod-Stativ

Das kleine Stativ mit den drei beweglichen Beinchen hilft Alleinreisenden aber auch Selfikönigen und Abenteurern, die die Kamera gern mal in luftige Höhen hängen, um coole Fotos zu machen. Einen Selfistick habe ich übrigens nicht und ich habe ihn auch noch nie vermisst.

9. Wasserdichte Schutzhüllen

Wasserdichte Schutzhüllen

Die Mitnahme der wasserdichten Schutzhüllen für Dokumente, Reisepass, Laptop, Handy und Geld hängt ein wenig vom Reiseland ab. In Myanmar war die Laptophülle gold wert, da ich während des Wasserfestes in Yangon war. Wer sich unter diesem Spektakel nichts vorstellen kann, der kann dazu gern meinen Artikel auf weltreiseforum.de lesen. Auch auf Boots- und Fährfahrten tüte ich mein Laptop gern in die Hülle, das Gerät ist mir einfach heilig.

10. Notizbuch

Notizbuch

Ein Notizbuch? Ja, genau. Ein olles Notizbuch. Dabei gibt es die ja auch in sehr schön und ich kann meine Gedanken, Ideen und Pläne schnell mal festhalten. Ich weiß um die Existenz von Apps wie Wunderlist und co., allerdings bin ich bei Notizen eher altmodisch und kritzle gern mit einem Stift auf weißem Papier.

Und jetzt bist du dran. Welche Schätze stehen auf deine Packliste? Ich freue mich auf dein Kommentar.

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Sarah

1 Comment

  • Helga

    Antworten

    Super Tipps, vielen Dank!

    24. August 2016 at 12:25

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